CO2-
Grobbilanz

Treibhausgas-
Emissionsrechner für Gemeinden

Klimabündnis Österreich

 
Lebensministerium klima:aktiv akaryon
Land Niederösterreich Energieagentur Waldviertel

Glossar

Abfall-SektorIm Sektor Abfall werden Rest- und Sperrmüllanfall in der Gemeinde sowie jener Klärschlamm, der nicht landwirtschaftlich wiederverwertet werden kann berücksichtigt. Im Programm wird in dieser ersten Version angenommen, dass der Abfall in einer Müllverbrennungsanlage thermisch entsorgt wird.
Bahn-HauptlinieSüdbahn, Westbahn und internationale, stark befahrene Strecken.
Bahn-NebenlinieStark befahren sind Pendlerstrecken, die in große Landeshauptstädte führen. Wenig befahren sind Nebenbahnen mit nur wenigen täglichen Fahrgästen.
Bahnhof vorhandenKlicken Sie auf ja, falls ein Personenbahnhof in Ihrem Gemeindegebiet vorhanden ist, der auch regelmäßig von der Eisenbahn angefahren wird.
BetrachtungsjahrDie Treibhausgasbilanz sollte ein spezifisches Jahr abbilden, etwa 2004. Die Daten sollten sich daher (bestenfalls) alle auf das selbe Jahr beziehen. Falls Sie jedoch genaueres Datenmaterial bei machen Parametern etwa aus dem vorangegangenen Jahr haben, ist dies in den meisten Fällen sinnvoll und daher zulässig.
BHKWBlockheizkraftwerk: gleichzeitige Erzeugung von Strom und Wärme in einem Koppelprozess. Im Berechnungsverfahren wird einem Sektor (z.B. Wärme) die erzeugten Treibhausgase bilanziert, dafür jedoch die gleichzeitig genutzte Energiemenge des weiteren Sektors (z.B. Strom) als Bonus gutgeschrieben (da diese Strommenge eine andere herkömmlich erzeugte ersetzt).
CO2-GrobbilanzDie Bilanzierung der Treibhausgase einer Gemeinde erfolgt im vorliegenden Programm unter Berücksichtigung der Vorprozesse und als Summenwert der wichtigsten Treibhausgase in CO2-Äquivalenten.
CO2-neutralDa im natürlichen Stoffkreislauf befindlich, wird das bei der Verbrennung anfallende CO2 nicht als Treibhausgas gezählt. Dazu siehe auch Erneuerbare Energie.
CO2-ÄquivalentDer Summenparameter für die Gesamtheit der Treibhausgase. Die Menge und die Wirksamkeit als Treibhausgas werden von den einzelnen Gasen wie etwa Kohlendioxid, Methan und Lachgas berücksichtigt und hierauf addiert.
EinwohnerzahlDie in der Gemeinde im Betrachtungsjahr gemeldeten EinwohnerInnen. Etwa aus dem zentralen Melderegister oder der Statistik Austria Datenbank POPREG.
EnergiebuchhaltungIst das regelmäßige Aufzeichnen und Auswerten von "Energieverbräuchen". Damit lassen sich Einsparungspotentiale finden und es kann gezielte Energiewirtschaft betrieben werden. Jede Klimabündnisgemeinde ist dazu verpflichtet, für Ihre Gemeindeobjekte eine Energiebuchhaltung durchzuführen.
Energieträger bei EinfamilienhäusernWie auch bei den Daten der Statistik Austria sind Energieträgergruppen zusammengefasst. Etwa sind Hackschnitzel, Pellets und Stroh in einer Gruppe vereint. Üblicherweise ist deren Häufigkeit zur Zeit (2005) etwa 50% zu 45% zu 5% - glücklicherweise sind jedoch die Treibhausgasemissionen in einer ähnlichen Größenordnung. Auch Koks und Kohle, Heizöl leicht und extra leicht, sowie Erdgas und Flüssiggas sind als Gruppen zusammengefasst. Unter der Gruppe alternative Wärmebereitstellung sind Wärmepumpen und solarthermische Anlagen etwa mit dem Faktor 7 zu 3 aufteilbar. Je mehr Informationen Sie in Ihrer Gemeinde über die Energieträgerverteilung haben, desto eher ist eine Veränderung dieser Faktoren sinnvoll.
EOAbkürzung für Einzelofen
Erdgasfahrzeuge IndividualverkehrEnergiebedarf: 1 kg CNG (compressed natural gas) hat 13,768 kWh Energieinhalt. Beispiel Volvo V70: 6,9 kg CNG/100 km
Erneuerbare EnergieEnergieträger, die ein Gleichgewicht in den weltweiten Stoffsystemen bilden. So wachsen Pflanzen nach und nehmen das Kohlendioxid, das bei der Verbrennung entsteht, in gleichem Maße auf. Auch Sonne, Wasserkraft und Wind werden als erneuerbar eingestuft, da diese nach deren Nutzung auch weiterhin in gleichem Maße zur Verfügung stehen.
ExpertInnen-ModusWenn Sie die Treibhausgassituation genauer abbbilden wollen. Dazu benötigen Sie die Kennzahlen in Ihrer Gemeinde. Etwa die Energiekennzahlen von Einfamilienhäusern oder Durchschnittsverbräuche der PKW-Flotte. Diese Daten werden Sie wohl nur durch Erhebungen vor Ort erhalten. Dort, wo Sie genaueres Datenmaterial haben, können Sie die Statistikwerte durch erhobene lokale Daten ersetzen. Sie können den Expertinnen-Modus erst verwenden, nachdem Sie eine Treibhausgasbilanz im Standard-Modus erstellt haben. Achtung, dieser Profimodus verlangt einiges an Verständnis der Materie.
Fernwärme DateneingabeWenn eine Nah- bzw. Fernwärmeversorgung in Ihrer Gemeinde vorhanden ist, wählen Sie ja. Die Energiebereitstellung muß nach der erzeugten Energiemenge auf die zur Erzeugung verwendeten Energieträger aufgeteilt werden. Etwa zum Beispiel 90% durch die Verbrennung von Stroh und 10% von Heizöl leicht.
Fossile EnergieÜber Millionen von Jahren wurden organische Stoffe aus dem Stoffkreislauf der Natur entzogen und in den Gesteinsschichten abgelagert. Durch Druck und Temperatur im Erduntergrund bildeten sich daraus Kohle, Erdöl und Erdgas. Durch Verbrennung dieser fossilen Energie wird dem atmosphärischen System zusätzlich Kohlendioxid zugeführt und damit der Treibhauseffekt erhöht.
Gigawattstunde GWh1 GWh = 1.000 MWh = 1.000.000 kWh
Globale ErwärmungDurch die vermehrten Treibhausgase in der Atmosphäre erhöht sich der Treibhauseffekt, in Folge wird weltweit gesehen die Temperatur höher. So schmelzen Gletscher und Polkappen. Zweiteres verursacht etwa die Änderung von Meeresströmungen (wodurch es z.B. bei Abmilderung des Golfstromes in Europa sogar trotz globaler Erwärmung kälter werden kann). Höhere Temperaturen in der Atmosphäre bedeuten mehr Energie im Wettersystem, wodurch es zu stärkeren Unwetterphänomenen kommt (Überschwemmungen, Hurrikans). Auch der weltweite Meeresspiegel erhöht sich, Wüsten vergrößern sich, die bewohnbare Fläche wird kleiner.
Individualverkehr DateneingabeIm Standard-Modus sind die im Gemeindegebiet gemeldeten Fahrzeuge nach Meldegruppen als Datengrundlage verwendet worden. Im ExpertInnen-Modus ist neben der Anzahl der Fahrzeuge je Gruppe auch die durchschnittliche Kilometerleistung und der durchschnittliche Energieverbrauch auf 100 Kilometer dargestellt. LKWs sind in Nutzklassen nach Ihrem Gewicht eingeteilt. N1 bis 3,5 t , N 2 bis 12 t und N 3 schwerer. Die Emissionen der Pistenwalzen werden über die Pistenkilometer der Wintersportgebiete hochgerechnet.
KlimabündniszielDie Mitglieder des Klima-Bündnis verpflichten sich zu einer kontinuierlichen Verminderung ihrer Treibhausgas-Emissionen. Ziel ist, alle 5 Jahr die CO2-Emissionen um 10 Prozent zu reduzieren. Dabei soll der wichtige Meilenstein einer Halbierung der Pro-Kopf- Emissionen (Basisjahr 1990) bis spätestens 2030 erreicht werden. Langfristig streben die Klima-Bündnis-Städte und Gemeinden eine Verminderung ihrer Treibhausgas-Emissionen durch Energiesparen, Energieeffizienz und Nutzung erneuerbarer Energien auf ein nachhaltiges Niveau von 2,5 Tonnen CO2-Äquivalent pro EinwohnerIn und Jahr an. Diese Ziele zu erreichen erfordert jedoch das Zusammenwirken aller Entscheidungsebenen (Europäische Union, Nationalstaat, Regionen, Gemeinde) und können nicht durch Maßnahmen im Entscheidungsbereich der Gemeinden allein erreicht werden. Um die Entwicklungen ihrer Bemühungen im Klimaschutz zu dokumentieren, werden die Klima-Bündnis-Mitglieder regelmäßig Bericht erstatten.
KlärschlammanfallKlärschlamm, der nicht landwirtschaftlich genutzt wird (Düngung), kann nicht als CO2-neutral bewertet werden. Tragen Sie diesen Anteil in kg ein. Weiters ist hier der Trockensubstanzgehalt dieser Klärschlammmenge zu berücksichtigen (z.B. 30% TS von 100 kg Klärschlamm sind als 30 kg anrechenbarer Klärschlamm einzutragen). 1 m³ flüssiger Klärschlamm besitzt ca. ein Gewicht von 1000 kg. Liefert Ihre Gemeinde das Abwasser in eine Großkläranlage zusammen mit anderen Gemeinden, dann ermitteln Sie Ihren Anteil des entstehenden Klärschlamms über Ihre Einwohnergleichwerte im Verhältnis zu den gesamten Einwohnergleichwerten der Kläranlage.
Landwirtschaft SektorIn der Landwirtschaft werden die Bereiche Ackerbau, Viehzucht und Forstwirtschaft betrachtet. Im Bereich Ackerbau ist die konventionell und ökologisch (ohne Kunstdünger und Spritzmittel) jährlich angebaute Fläche der Kulturarten entscheidend. In der Viehzucht wird ebenfalls zwischen konventionell und ökologisch unterschieden, wobei hier die Stückzahl der Tiere entscheidend ist. In der Forstwirtschaft werden die Bereiche Waldpflege und Schlägerung berücksichtigt.
Maßnahmen EnergieeffizienzUm Ihre Treibhausgasbilanz zu verbessern und dem Klimabündnisziel näher zu kommen sind Energieeffizienzmaßnahmen sehr empfehlenswert. Beispiele sind die Wärmedämmung von Objekten, neue Fenster, die verstärkte Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel, ökodrive-Fahrweise im Straßenverkehr, der Einsatz von BHKWs oder auch das Reduzieren der Abfallmengen.
Maßnahmen erneuerbare EnergienUm Ihre Treibhausgasbilanz zu verbessern und dem Klimabündnisziel näher zu kommen, ist der Ersatz von fossilen durch erneuerbare Energieträger sehr empfehlenswert. Beispiele sind der Umstieg auf eine Biomasse-Fernwärme, eine Biogasanlage, Pflanzenöl-betriebene Kraftfahrzeuge, Ökostrombezug oder auch der Umstieg auf ökologische Landwirtschaft.
Megawattstunde MWh 1 MWh = 1.000 kWh
SektorenDie Treibhausgase einer Gemeinde entstehen in unterschiedlichen Sektoren. Dies sind in der gegenständlichen Betrachtung die Bereiche Wärmebedarf, Strombedarf, Verkehr, Abfall und Landwirtschaft. In Sektoren, wo sehr viele Treibhausgase verursacht werden, sollten bevorzugt Maßnahmen (Energieeffizienz, alternative Energieträger) gesetzt werden.
Standard-ModusEinfacheres Berechnungsverfahren zur Bestimmung der Treibhausgase in ihrer Gemeinde. Sie benötigen den jährlichen Energiebedarf Ihrer Gemeindeobjekte (am besten aus der Energiebuchhaltung) sowie ein paar allgemeine Informationen zu Ihrer Gemeimde (Abfallentsorgung, öffentliche Verkehrsmittel, Großbetriebe). Das Programm ergänzt statistische Daten zu Ihrer Gemeinde und berücksichtigt in der Berechnung auch die Treibhausgase, die in Vorprozessen entstehen.
StraßenbahnkilometerJährliche Straßenbahnkilometer addieren Sie zu den jährlichen Buskilometern.
Strom - ÖkostromElektrischer Strom, der nicht durch fossile Energieträger sondern durch erneuerbare Energieträger erzeugt wird. Dazu wird Windkraft, Photovoltaik, Biomasse-Verstromung und Wasserkraft gerechnet. Weder zu den fossilen noch zu den erneuerbaren Energieträgern wird Energie aus Kernkraft und Müllverbrennung gezählt. Beispiele für Ökostromanbieter sind die ökostrom AG, Raiffeisen Ware Wasserkraft, Alpen-Adria-Energie AG, Stadtwerke Hartberg, BEWAG. (Energieaufbringung kann sich bei einigen Anbietern ändern.)
Strombedarf GemeindeobjekteDer Bedarf an elektrischem Strom für Licht und Kraft der Gemeindeobjekte, jedoch nicht für Heizzwecke. Neben den gemeindeeigenen Gebäuden fallen hier auch Pumpanlagen, Kläranlagen und insbesonders die Straßenbeleuchtung darunter. Die Daten erhält man am Besten aus der Energiebuchhaltung. Falls Sie noch keine durchführen, müssen Sie sich die Energierechnungen aus Ihrer normalen Buchhaltung heraussuchen.
Strombedarf SektorDer Sektor Strombedarf beinhaltet die Einfamilienhäuser, die Wohnungen von Mehrfamilienhäusern, die Landwirte, die Gemeindeobjekte und die Betriebe. Letztere werden aus der Anzahl der Beschäftigten je Branchengruppe automatisch hochgerechnet. Sollten Sie Großverbraucher in ihrer Gemeinde haben, tragen Sie im ExpertInnen-Modus diese Objekte händisch ein. Der verwendete Strom wird unterschieden in in konventionell ("Mix") hergestellt und Ökostrom (100% aus erneuerbarer Energie).
Strombedarf StraßenbeleuchtungFalls Ihre Straßenbeleuchtung verzählert wurde, entnehmen Sie bitte den Energiebedarf (kWh) aus der Jahresrechnung. Falls die Straßenbeleuchtung pauschaliert verrechnet wird, entnehmen Sie aus der Rechnung die Anschlußleistung (in kW) und multiplizieren Sie diesen Wert mit den Nutzungsstunden der Straßenbeleuchtung, um den Energiebedarf in kWh zu erhalten. Sind Ihnen diese nicht bekannt, sind 4080 Jahresstunden ein brauchbarer Wert.
TreibhauseffektDie Sonnenstrahlen treffen auf die Erdoberfläche, ein Teil erwärmt diese, der andere Teil wird wieder in den Weltraum zurückgestrahlt. Nun gibt es jedoch Treibhausgase in der Atmosphäre, die diese abstrahlenden elektromagnetischen Wellen zum Teil nochmals auf die Erde zurück reflektieren. Dadurch wird die Erdoberfläche und die Atmosphäre wärmer. Dieser Effekt nennt sich Treibhauseffekt. Hauptsächlich durch das Verbrennen fossiler Energieträger nimmt dieser Effekt in den letzten Jahrzehnten stark zu.
TreibhausgaseSind jene Gase in der Atmosphäre, die für den Treibhauseffekt zuständig sind. Die Zunahme der Konzentration dieser Gase in der Atmosphäre verursacht die Globale Erwärmung. Die wichtigsten Treibhausgase sind Kohlendioxid, Methan, Lachgas und Fluor-Kohlenwasserstoffe.
U-BahnkilometerJährliche U-Bahnkilometer addieren Sie zu den jährlichen Eisenbahnkilometern.
Verkehr SektorDer Sektor Verkehr setzt sich aus Individualverkehr und öffentlichem Verkehr zusammen. Die angemeldeten Fahrzeuge in der Gemeinde nach unterschiedlichen Anmeldeklassen dienen als Grundlage für den Individualverkehr. Falls Sie durch Erhebungen genaue Jahreskilometerleistungen und Durchschnittsverbräuche in ihrer Gemeinde kennen, können Sie die Standardvorgaben im ExpertInnen-Modus editieren. Während sich die Kilometerleistung im Individualverkehr pro Fahrzeug bemisst, wird die Kilometerleistung im öffentlichen Verkehr pro GemeindebürgerIn verwendet (Durchschnittswert unabhängig davon ob er/sie diese Verkehrsmittel nutzt oder nicht).
ViehzuchtDas Berechnungsverfahren berücksichtigt die Tierartengruppen Schlachtrind, Milchkuh, Schwein und Hühner. Die Stückzahl an Eseln und Pferden werden zur Anzahl Schlachtrinder hinzugezählt, Schafe, Ziegen und Wild zur Anzahl der Schweine, Enten, Gänse, Truthahn und Kaninchen zur Anzahl der Hühner.
VorprozesseDie Zunahme der Treibhausgase sind ein globales Problem. Daher sollten die einzelnen Prozesse (wie etwa das Verbrennen von Treibstoff im Motor eines Autos) nicht isoliert sondern hinsichtlich ihrer vorgelagerten Prozesse betrachtet werden. Etwa wird das Erdöl zuerst gefördert, dann zur Raffinerie transportiert, raffiniert, der Treibstoff zur Tankstelle geliefert und getankt bevor er im Auto verbrannt wird. Diese verschiedenen vorgelagerten Prozesse können jeweils Energie benötigen und Verluste in der Stoffbilanz verursachen und letztendlich ein Mehr an Treibhausgasen bewirken.
WaldflächeDie Waldfläche Ihrer Gemeinde erhalten Sie z.B. aus der Grundstücksdatenbank des Bundesamtes für Eich- und Vermessungswesen. Einige Bundesländer (z.B. Niederösterreich; www.noel.gv.at ) stellen die Waldfläche und viele andere statistische Daten zu den Gemeinden auf deren Websites dar.
Wärmebedarf BetriebeDer Wärmebedarf (und auch der Strombedarf) der Betriebe wird mengenmäßig durch die Anzahl der Beschäftigten pro Branche berechnet und ist im ExpertInnen-Modus editierbar. Nur bei der Beherbergung wird mit der Anzahl der Betten hochgerechnet. Die Aufteilung auf die unterschiedlichen eingesetzten Energieträger je Branche erfolgt über die Angabe der Arbeitsflächen der Betriebe. Die genaueste Eingabe ist über die Unterseite "Großbetriebe" möglich. Hier geben Sie tatsächlich erhobene Werte ein (Energieträger, Energiemenge, Beschäftigte, Branchengruppe und Fläche). Die so eingegebenen "Verbräuche" werden bei den statistischen Hochrechnungen über die Beschäftigtenzahl natürlich berücksichtigt. Auch der durchschnittliche Energiebedarf je Beschäftigten ist editierbar (aber hier sind sehr schwer bessere Daten erhältlich).
Wärmebedarf EinfamilienhäuserZuerst wird in die aufsummierte beheizte Fläche unterschiedlicher Baujahrgruppen der Einfamilienhäuser nach Energieträgern unterteilt. Diesen Baujahrgruppen wird eine durchschnittliche Energiekennzahl als Jahresbedarf in kWh/m² beheizte Fläche zugeordnet. Ein Standardwert ist für die einzelnen Gruppen im Standard-Modus vorgegeben. Für eine Optimierung im ExpertInnen-Modus müssen Sie die jährlichen Verbrauchsdaten Ihrer GemeindebürgerInnen erheben. Dafür benötigen Sie die im Jahr eingesetzte Menge an unterschiedlichen Energieträgern, deren Heizwert und die beheizte Fläche des Objekts und dessen Baujahr.
Wärmebedarf GemeindeobjekteDer Bedarf an Wärme der Gemeindeobjekte, für Warmwasserbereitung und Heizzwecke. Die Daten erhält man am besten aus der Energiebuchhaltung. Falls Sie noch keine durchführen, müssen Sie sich die Energierechnungen aus Ihrer normalen Buchhaltung heraussuchen. Sie müssen zwischen Zählerständen und Lieferungen unterscheiden.
Wärmebedarf MehrfamilienhäuserDer aufsummierten beheizten Fläche der Mehrfamilienhäuser, unterteilt nach Energieträgern, wird eine durchschnittliche Energiekennzahl als Jahresbedarf in kWh/m² beheizte Fläche zugeordnet. Ein Standardwert ist im Standard-Modus vorgegeben. Für eine Optimierung im ExpertInnen-Modus müssen Sie die jährlichen Verbrauchsdaten Ihrer GemeindebürgerInnen erheben. Dafür benötigen Sie die im Jahr eingesetzte Menge an unterschiedlichen Energieträgern, deren Heizwert und die beheizte Fläche der Wohnungen. Das Baujahr der Objekte wird aus Gründen der Vereinfachung nicht berücksichtigt. Zweifamilienhäuser zählen Sie bitte zu den Einfamilienhäusern.
Wärmebedarf-SektorDas Berechnungsverfahren ermittelt den Wärmebedarf und die daraus resultierenden Treibhausgase für die Wohnobjekte, Betriebe und für die Gemeindeobjekte. Bei den Wohnobjekten wird in Mehr- und Einfamilienhäusern unterschieden. (Zweifamilienhäuser werden zu den Einfamilienhäusern gezählt). Bei den Betrieben wird nach den unterschiedlichen Branchen unterschieden.
ZH Abkürzung für Zentralheizung